Stimmen für Vielfalt – Teilhabe lokal professionalisieren

Projektziele

Das Modellprojekt „Stimmen für Vielfalt – Teilhabe lokal professionalisieren“ zielt darauf ab, die Strukturen von Migrant_innenselbstorganisationen zu unterstützen und weiter auszubauen, damit diese stärker an gesellschaftspolitischen Aushandlungsprozessen partizipieren und ihre Stimmen gehört werden. Hierfür müssen institutionalisierte und sich institutionalisierende Strukturen von marginalisierten Personengruppen gefördert und empowert werden. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die Zielgruppe der Migrant_innenselbstorganisationen adressiert wird und diese durch sowohl gemeinsame als auch individuelle Angebote für Empowerment und Professionalisierung in ihren Möglichkeiten zur politischen Teilhabe gestärkt werden. Ziel des geplanten Projektes ist es, die Rolle von Migrant_innenselbstorganisationen als bundesweite Akteur_innen zu stärken.

Projektablauf

Im Fokus des Modellprojekts stehen das Empowerment und eine Professionalisierung in der Organisationsentwicklung von Migrant_innenselbstorganisationen, um langfristig ihre Rolle als bundesweite Akteur_innen und Ansprechpartner_innen für Politik und Verwaltung zu stärken.  Das Modellprojekt sieht hierfür ein zielgruppenorientiertes Akademie-Format in Berlin vor, um die Organisationsentwicklung voranzutreiben, die politische Kommunikation nachhaltig zu verbessern und die Organisationen besser untereinander zu vernetzen.

Für die Vielfalts-Akademie in Berlin entsenden die Organisationen jeweils eine_n Vertreter_in. Neben der Vielfalts-Akademie stehen den Organisationen Trainings und Workshops bzw. Beratungsangebote vor Ort zur Verfügung, um gezielt die Bedarfe der jeweiligen Organisation in ihrem lokalen Kontext zu identifizieren und zu adressieren.

Bei der Auswahl der Migrant_innenselbstorganisationen wird auf eine gleichmäßige Verteilung hinsichtlich der Bundesländer geachtet. Bevorzugt behandelt werden jedoch Migrant_innenselbstorganisationen aus strukturschwachen Regionen, da hier ein besonderer Förderbedarf gesehen wird. Organisationen, die sich mit hohem Engagement für antirassistische Sensibilisierung, Gemeinschaftsbildungsprozesse, eine gelebte Einwanderungsgesellschaft, Antidiskriminierung und soziale Gerechtigkeit einsetzen, werden außerdem bevorzugt in das Programm aufgenommen.

Projektdauer: 01.01.2018 – 31.12.2019

Kontakt: Lilia Youssefi, Projektreferentin, lilia.youssefi@deutsch-plus.de 

Förderung: 

Demokratie leben und Bundesbeauftragte für Web