Die zivilgesellschaftliche Organisation DeutschPlus e.V. startet eine Online-Kampagne für mehr Respekt. In dem mit der Produktionsfirma Hyperbole zusammen produzierten Clip geht es um die Schwierigkeiten, die Menschen mit Einwanderungsgeschichte aufgrund ihres Namens in Deutschland erleben. Die Initiative richtet sich auch aktiv an Politiker_innen, sich für mehr Respekt einzusetzen.

Farhad Dilmaghani, Vorsitzender von DeutschPlus, sagt: „Wir wollen mit der Kampagne für ein Problem sensibilisieren, das für Menschen mit Einwanderungsgeschichte Alltag ist. Ihre Namen werden falsch ausgesprochen, es wird sich darüber lustig gemacht. Die Diskriminierung geht soweit, dass Menschen schlechtere Chancen auf eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz haben. Das darf nicht sein. Auch deshalb rufen wir Menschen auf, die diese Erfahrungen machen: Erzählt uns davon! Auf Facebook und Twitter mit dem Hashtag #Respekt. Für uns ist klar: Respekt beginnt beim Namen.“

Die Initiative wendet sich mit der Aktion auch an Politker_innen. „Wir müssen feststellen, dass der Umgangston auf der Straße, im Netz, in den Medien und auch im Deutschen Bundestag ein anderer ist. Er ist rauer geworden und es fehlt oft an Respekt. Deshalb haben wir alle Abgeordneten im Deutschen Bundestag angeschrieben und um ihre Unterstützung bei unserem wichtigen Anliegen gebeten.“, ergänzt Dilmaghani.

Das Video gibt es zum Teilen auf Facebook, auf Twitter, auf YouTube.
Auf der Themenseite gibt es Hintergründe zur Aktion.

Berlin, den 24.05.2018

Pressekontakt:
Lena Högemann
Pressesprecherin DeutschPlus e.V.
Tel. 0160 99 17 57 47
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