Up to date bleiben: Informationen und Hinweise zu unseren Aktionen und Kooperationen.

Liebe DeutschPlusser*innen,

wir wünschen einen gesegneten Ramadan. Deutschlandweit fasten knapp fünf Millionen Muslime vier Wochen lang. Wollt ihr eure muslimischen Freund*innen unterstützen? Hier gibt es einen Verhaltens-Knigge vom Jugendmagazin des Bayrischen Rundfunks.

Am 17. Juni feiern wir den Tag der Offenen Gesellschaft. Gemeinsam mit uns allen will die Offene Gesellschaft in ganz Deutschland ein Out-Door-Essen veranstalten, als Zeichen für Demokratie und Meinungsfreiheit. DeutschPlus ist Partner des großen Demokratiedinners. Wir werden ab 16 Uhr im Allianz Forum zum Auftakt des Tages dabei sein. Dort sprechen unter anderem Katja Riemann, Harald Welzer, Thomas Oberender und Farhad Dilmaghani. Danach geht es mit einer großen Tafel zusammen mit der Offenen Gesellschaft und vielen Gästen ins Freie. Die Einladung bekommt ihr nächste Woche.

Oder holt selbst eure Tische raus und versammelt euch alle zum gemeinsamen Essen. Wie genau das alles funktioniert und was ihr tun müsst, könnt ihr bei der Offenen Gesellschaft nachlesen. Hier geht's lang.

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Was kommt

Wir freuen uns sehr, dass DeutschPlus beim 11. Bundeskongress der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. teilnimmt. Der Kongress findet unter dem Motto „Vielfalt leben – Deutschland gemeinsam gestalten“ an diesem Wochenende in Berlin statt. Bei der Ansprache der prominenten Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft wird auch unser Vorsitzender, Farhad Dilmaghani, sprechen.

Die Stiftung Bürger für Bürger lädt zum Gesprächsabend „In Vielfalt zusammenleben – Verantwortung von Unternehmen, Politik und Bürgergesellschaft“ am 20. Juni 2017 um 18.00 Uhr im Haus Huth der Daimler AG Berlin ein.

Auch hier wird DeutschPlus sich mit Farhad Dilmaghani an der Diskussion beteiligen. An dem Abend geht es darum, wie die Integration der Menschen, die zu uns kommen und Zuflucht in Deutschland suchen, langfristig gemeistert werden kann. Wer teilnehmen will, meldet sich hier bis zum 15.06.2017 an: haus.huth@daimler.com. Weitere Informationen: www.buerger-fuer-buerger.de

Die bundesweite Interkulturelle Woche 2017 „Vielfalt verbindet“ beginnt zwar erst im September, ist aber bereits erwähnenswert. Sie wird vom Ökumenischen Vorbereitungsausschuss (ÖVA) organisiert und findet seit 1975 immer Ende September statt. Dieses Jahr ist dieser Zeitraum besonders spannend: im September sind die Parteien im Endspurt des Wahlkampfes zur Bundestagswahl am 24. September. Der ÖVA ruft dazu auf, Haltung zu zeigen und sich mit klarer Position einzumischen.

Deshalb stellt der ÖVA zusätzlich zu den neu erschienen Materialien - IKW-Heft, Plakate und Postkarten - das Faltblatt "Anregungen und Fragestellungen für die IKW" zur Verfügung. Hier werden aktuelle politische Themen aufgegriffen, die sich zur Diskussion im Rahmen von Veranstaltungen eignen. Alle Materialien zur IKW 2017 können hier bestellt werden.

Das Materialheft zur IKW 2017 greift aktuelle politische Fragestellungen auf und bietet Analysen. Es enthält Hintergrundinformationen zu den Chancen und Herausforderungen in der Vielfaltsgesellschaft. Die Beiträge könnt ihr auch auf unserer DeutschPlus-Seite lesen.

Die jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Kirchgemeinden, Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Integrationsbeiräte und -beauftragte, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützen die Aktionswoche und organisieren rund 5.000 Veranstaltungen in mehr als 550 Städten und Gemeinden.

Was war

Die Initiative kulturelle Integration hat 15 Thesen zum „Zusammenhalt in Vielfalt“ in Berlin vorgestellt und sie anschließend Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht. DeutschPlus unterzeichnete diese Thesen mit. Die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration wollen angesichts aktueller Debatten mit diesen Thesen einen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und kultureller Integration leisten. Die Thesen findet ihr hier.

Die Initiatoren der Initiative kulturelle Integration sind der Deutsche Kulturrat, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Neben den Initiatoren gehören 23 weitere Mitglieder aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen und Religionsgemeinschaften, den Medien, den Sozialpartnern, den kommunalen Spitzenverbänden und der Kultusministerkonferenz der Initiative an.

Die Bundesbeauftagte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz, lud zum Frauen-Empfang anlässlich des Ramadan ins Schloss Charlottenburg in Berlin ein. Über 200 Muslima, Christinnen, Jüdinnen und Atheistinnen sind dieser Einladung gefolgt. Auch die DeutschPlusserinnen Armaghan Naghipour und Naika Foroutan nahmen an dem Abend teil. Dieses Jahr wurden bewusst nur Frauen eingeladen, "weil in den Debatten über den Islam immer wieder das Bild gezeichnet wird, dass muslimische Frauen grundsätzlich unterdrückt werden", sagte die Bundesbeauftragte. Die Festrede hielt die Ehefrau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Sie sprach vor allem über den langen Weg für Frauen bis zum gesetzlich garantierten Recht auf Gleichberechtigung.

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DeutschPlus auf dem Kirchentag: Da war einiges los in Berlin - zehntausende Besucher*innen feierten den Kirchentag mit mehr als 2000 Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt des früheren US-Präsidenten Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Unser Vorsitzender Farhad Dilmaghani nahm bei dem Podium "Wir sind längst bunt" teil. Es ging darum, wie uns die Einwanderungsgesellschaft verändert. Farhad Dilmaghani diskutierte mit Malu Dreyer (Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz) zum Thema "Leitbild und Teilhabe". Sie sprachen über Bildung als Vorraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Entwicklung, aber auch um strukturellen Rassismus, Zugangsgerechtigkeit und Inklusion.

Auch auf einem weiteren Podium war Farhad Dilmaghani vertreten. Zusammen mit Ulrich Lilie, Dr. Mark Terkessidis, Prof. Harald Welzer und Heather Roy diskutierte er über "Zukünftige Aufgaben der Gesellschaft. Migration, Integration und Postmigration." Auch hier sprachen wir über das Leitbild, als eine Grundlage, bei der alle Menschen die Gesellschaft mitgestalten und miterleben können.

Unsere stellvertretende Vorsitzende Armaghan Naghipour war auch dabei. Sie nahm bei der Fish Bowle Diskussion "Siehst du mich? Wie wir in Zukunft miteinander leben wollen" teil. „Ich will in einem regen Austauschverhältnis zwischen den verschiedenen Altersgruppen, als auch zwischen den verschiedenen Kulturen und Konfessionen leben. Möglichst viele Räume sollten geschaffen werden, wo ein Austausch stattfinden kann, damit man die Angst vor dem Unbekannten abbaut.“, sagte Armaghan Naghipour zu der Thematik.

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