Deutschland ist mittlerweile nach den USA das größte Einwanderungsland. Nach Frankreich leben in Deutschland die meisten Menschen muslimischen Glaubens, ebenso der größte Anteil von Flüchtlingen in Europa.

Zudem ist ein demografischer Wandel im Gange, den man durchaus – um ganz bewusst einen der Finanzkrise ausgeliehenen Begriff zu verwenden – als „systemrelevant“ bezeichnen kann. Eine breite gesellschaftliche Debatte, welche Auswirkungen diese Faktoren haben werden und in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen, bleibt zu führen.

Wie gehen wir mit globalen Migrationsströmen und Einwanderung um? Wie mit religiösen Ressentiments und dem Anderssein? Wird Fremdheit erst durch Migration importiert oder ist Anderssein in modernen, urban geprägten Gesellschaften nicht ohnehin der gemeine Zustand? Wer sind dann neue Deutsche und was sollen und wollen sie? Geht es (nur) darum, wie ein Einwanderungsland zu einer Einwanderungsgesellschaft wird? Oder um die Frage, wie wir die Teilhabe aller in einer modernen, von Diversität geprägten Gesellschaft zukünftig gestalten?

Mitwirkende