Migration ist ein fortwährender Prozess, und ein Einwanderungsland braucht Mechanismen, um damit friedlich und sozialverträglich umzugehen - sonst bleibt die Einwanderungsgesellschaft, in der wir uns alle mit Respekt begegnen und in gleichem Maße teilhaben, eine Utopie! Also wie wird aus unserem Einwanderungsland eine Einwanderungsgesellschaft? Wodurch zeichnet sich diese aus? Wo stehen wir heute? Was fehlt uns? Was wird besser werden? Wird es besser für alle?Und wie werden wir die Teilhabe aller in einer modernen, durch Diversität geprägten Gesellschaft zukünftig gestalten?

Es scheint, als hätten wir gerade erst verdaut, dass wir ein Einwanderungsland sind, nun haben wir wieder eine scheinbar neue Situation: eine Vielzahl von Geflüchteten, die in kurzer Zeit zu uns kommen. Das ist eigentlich nichts Neues, das gab es schon. Nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Zusammenbruch der Sowjet Union, nach dem Krieg im Balkan,..

Aber wir tun so, als würde das alles zum ersten Mal passieren. Über 800 rechtsradikale Übergriffe hatte es im letzten Jahr auf Asylbewerber gegeben, kürzlich schoss jemand auf einen schlafenden Geflüchteten in einem Asylbewerberheim.

Sicherlich werden wir fortan nicht jedes Jahr eine Million Menschen aufnehmen, aber Migration ist ein fortwährender Prozess, und ein Einwanderungsland braucht Mechanismen, um damit friedlich und sozialverträglich umzugehen – sonst bleibt die Einwanderungsgesellschaft, in der wir uns alle mit Respekt begegnen und in gleichem Maße teilhaben, eine Utopie!

Also wie wird aus unserem Einwanderungsland eine Einwanderungsgesellschaft? Wodurch zeichnet sich diese aus? Wo stehen wir heute? Was fehlt uns? Was wird besser werden? Wird es besser für alle?

Und wie werden wir die Teilhabe aller in einer modernen, durch Diversität geprägten Gesellschaft zukünftig gestalten?

Mitwirkende