Die Leitkulturdebatte ist ein heilloses Unterfangen mit undemokratischen Zügen. Unser Vorsitzender Farhad Dilmaghani schreibt auf Tagesspiegel Causa über die Leitkulturdebatte.

„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden, im Inneren wie nach außen.“ Willy Brandt hat damit alles gesagt, was für ein gutes Miteinander wichtig ist. Dabei ist es egal, ob sich gute Nachbarn die Hand geben zur Begrüßung wie Herr de Mazière es fordert, sich ein Küsschen geben oder einfach nur Hallo, Moin, Grüß Gott oder Salam sagen. Das wusste auch schon der alte Fritz als er sagte: „Jeder nach seiner Facon“.

Eine Leitkultur ist ein Art Verhaltensknigge für den Alltag. Das passt nicht zu einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Das ist die Krux mit jeder Art von Leitkultur. Die Kultur ändert sich stetig. Heute sind auch Pizza, Döner und Google prägend.

Wir von DeutschPlus sind davon überzeugt, dass es Orientierung braucht für die, die neu dazukommen genauso wie für die, die schon lange hier leben. Darum haben wir mit etwa 40 anderen Expertinnen und Experten aus allen Gesellschaftsbereichen im Rahmen einer Kommission der Friedrich-Ebert Stiftung unter Vorsitz der Staatsministerin im Bundeskanzleramt Aydan Özoguz ein überparteiliches Leitbild für Deutschland erarbeitet: „Miteinander in Vielfalt“.

Lest den ganzen Text von Farhad Dilmaghani bei Tagesspiegel Causa und diskutiert fleißig mit!

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